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  • Doktorandenstelle
    Herzgewebeersatztherapie
    Hauptaufgabengebiet der/des Doktorandin/Doktoranden:
    • Die kardiale Differenzierung von human-induzierten pluripotenten Stammzellen etablieren und
    • neue Wege zur verbesserten Differenzierung aufgrund entwicklungsbiologischer Forschungsansätze zu entwickeln sowie
    • die Testung primärer Herzmuskelzellen bzgl. der Herstellung künstlichem Herzgewebes.

    Generelles Thema und Ziel: Kardiovaskuläre Erkrankungen, die eventuell zu Herzinsuffizienz führen, gehören weltweit zu den führenden Todesursachen mit einer 1-Jahressterblickeit von über 25%. Die 5-Jahresletalität der Herzinsuffizienz liegt im Bereich der Tumorerkrankungen. Die Prognose der akuten Herzinsuffizienz konnte bisher trotz hoher Investitionen in neue Therapieverfahren nicht verbessert werden. Daher ist es wichtig weiter an neuen Therapien für Herzerkrankungen zu forschen. Die kardiale Gewebeersatztherapie verspricht aus der Kombination von Matrix, Zellen und Wachstumsfaktoren einen funktionalen Gewebeersatz zu schaffen für die Behandlung von Patienten mit Herzinsuffizienz. Allerdings fehlt bislang eine ideale Matrix für in vitro gezüchtetes Herzmuskelgewebe, auch wenn die kardiale Gewebeersatztherapie zunehmend als eine realisierbare therapeutische Option gesehen wird. Das Ziel dieses Projektes ist daher die Entwicklung einer doppelschichtigen, leitfähigen, biomimetischen, polymerbasierten Matrix zur Herstellung eines Herzgewebekonstrukts. Mit Hilfe dieser Matrix soll schließlich transplantierbares Herzgewebe in vitro generiert werden, um das erkrankte Gewebe bei Patienten ersetzen zu können. Die doppelschichtige Matrix soll so konzipiert werden, dass es die anisotrope Struktur und mechanischen Eigenschaften der nativen kardialen extrazellulären Matrix nachahmt, eine Reizweiterleitung ermöglicht, und eine elektroaktive Oberfläche für die Entwicklung eines funktionellen Herzgewebekonstrukts aufweist.

    Voraussetzungen:
    • Diplom oder Master in Biologie, Chemie, Biochemie oder Molekularer Medizin
    • selbständig durchgeführte molekularbiologische, histologische Techniken

    Wünschenswerte Qualifikation: Erfahrung mit human-induzierten pluripotenten Stammzellen, Tissue engineering, dem Modellorganismus Ratte und Maus, DNA-, RNA- und Proteinisolation mit verschiedenen Methoden, PCR, RT-PCR, Western Blot, Immunfärbungen, Isolierung und Kultivierung von tierischen Zellen.
     
  • Masterarbeit zu dem Thema “cell cycle dynamics in trophoblast cells“ im Labor von Prof. Felix B. Engel am Universitätsklinikum Erlangen. Dies ist eine Kollaboration mit Norman Zielke von der DKFZ/ZMBH-Alliance in Heidelberg. Weitere Informationen sind erhältlich: hier